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Fahrradhelm Test – die besten Fahrradhelme im Vergleich
Ein guter Fahrradhelm kann Leben retten. Aber welcher Helm hält, was er verspricht? Testsieger, Sicherheitsfeatures und Kauftipps findest du hier im Überblick.
Ein guter Fahrradhelm kann im Ernstfall Leben retten. Welches Modell tatsächlich hält, was es verspricht, wollten wir herausfinden. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf Stiftung Warentest und der ADAC beim Fahrradhelm-Test achten. Wir zeigen dir, welche Helmtypen es gibt und welche Modelle als Testsieger überzeugen. Ob City-Helm, MTB-Helm oder Rennradhelm. Wir helfen dir, den richtigen Kopfschutz für deinen Einsatzbereich zu finden. Passend dazu findest du hier Tipps für deinen Weg zur Arbeit mit dem Rad und die besten Fahrrad-Gadgets.
Fahrradhelm Test – warum ein guter Helm so wichtig ist
Steigst du aufs Fahrrad, setzt du dich einem realen Risiko aus. Das zeigt ein Blick auf die Fahrradunfall-Statistik in Deutschland. Tausende Radfahrende werden jährlich verletzt, viele davon schwer. Bei einem großen Teil der Unfälle sind Kopfverletzungen die gefährlichste Folge.
Bei einem Aufprall mit 10 Kilometern pro Stunde (km/h) kann es zu schweren Hirn- und Schädelverletzungen kommen. Bei 16 km/h sind ernsthafte Kopfverletzungen laut Stiftung Warentest kaum noch zu vermeiden, wenn kein Helm getragen wird. Die Zahlen sprechen für sich. Fahrende ohne Helm erleiden statistisch gesehen deutlich häufiger schwere Kopfverletzungen als Menschen, die beim Fahrradfahren einen Helm tragen.
Eine Helmpflicht gibt es für Erwachsene und Kinder in Deutschland nicht. Wer im Straßenverkehr unterwegs ist und auf E-Bikes und Pedelecs setzt, sollte den Kopfschutz dennoch als unverzichtbaren Teil betrachten. Im Ernstfall ist ein Helm kein Nice-to-have, sondern der kleine Unterschied, der große Folgen verhindert. Jeder Helm ist besser als keiner. Ein getesteter, gut sitzender Helm bietet maximale Sicherheit.
Fahrradhelme Test – welche Helmtypen gibt es?
Je nach Einsatzbereich, Fahrstil und persönlichen Vorlieben kommen verschiedene Fahrradhelme infrage. Das Angebot reicht von leichten Alltagshelmen bis zu vollverkleideten Downhill-Fahrradhelmen.
- City- und Trekking Helme
City-Helme sind der Klassiker für den Alltag. Sie sind leicht, gut belüftet und häufig mit zusätzlichen Sicherheitsfeatures wie integrierten Reflektoren oder LED-Licht ausgestattet. Der Tragekomfort eines solchen Fahrradhelms steht hier im Vordergrund. Ein guter Stadthelm sitzt angenehm, sodass man ihn nicht mehr weglassen will. Viele Modelle von Marken wie ABUS, uvex, KED oder Casco vereinen ein ansprechendes Design mit solider Schutzwirkung.
- Mountainbike-Helme (MTB-Helme)
MTB-Helme bieten mehr Schutz im hinteren Kopfbereich, da Stürze im Gelände häufig rückwärts erfolgen. Sie verfügen über einen tief gezogenen Hinterkopfschutz, eine robuste Außenschale und einen stabilen Kinnriemen. Fullface-Helme (Helm mit Kinnbügel) sind vor allem im Downhill- und Enduro-Bereich verbreitet. Sie bieten maximalen Kopfschutz, sind aber schwerer und bei Hitze weniger angenehm zu tragen.
- Rennradhelme
Rennradhelme sind aerodynamisch geformt und extrem leicht. Große Belüftungskanäle sorgen dafür, dass der Kopf bei hohem Tempo kühl bleibt. Ihr schlankes Profil macht sie auf längeren Ausfahrten angenehm. Im Vergleich zum MTB-Helm bieten sie einen weniger ausgeprägten Hinterkopfschutz. Marken wie Lazer oder uvex gelten als hochwertige Modelle in diesem Bereich.
- Falthelme
Falthelme sind kompakt, platzsparend und ideal für Gelegenheitsfahrer oder den kombinierten Einsatz im ÖPNV. Im Vergleich zu klassischen Fahrradhelmen für Erwachsene ist ihre Schutzwirkung häufig geringer. Somit lohnt sich ein genauer Blick auf die Ausstattung der Helme.
Hinweis: Fahrradhelme für Kinder
Für die Jüngsten gelten spezielle Anforderungen an den Fahrradhelm in Bezug auf Passform und Schutz. Eine ausführliche Übersicht findest du in unserem Kinderhelm-Test 2025.
Fahrradhelm im Test – darauf achten Stiftung Warentest & ADAC
Stiftung Warentest und ADAC haben Fahrradhelme getestet. Die Messlatte für die getesteten Helme liegt hoch. Beide Organisationen gehen nach strengen Kriterien vor und liefern damit eine wichtige Orientierungshilfe beim Kauf. Folgende Punkte spielen beim Test eine zentrale Rolle:
- Schutzwirkung im Aufpralltest: Helme werden auf ihre Fähigkeit getestet, die Aufprallenergie bei einem Sturz zu absorbieren. Maßgeblich ist die Krafteinwirkung auf den Kopf bei verschiedenen Aufprallwinkeln.
- Passform und Kinnriemen: Ein Helm, der nicht die richtige Größe aufweist oder locker sitzt, bietet keinen zuverlässigen Schutz. Stiftung Warentest überprüfte im Test 2024, wie gut sich ein Helm an den Kopfumfang anpassen lässt und ob der Kinnriemen stabil hält.
- Stabilität der Außenschale: Die Außenschale der getesteten Helme muss beim Aufprall Stoßkräfte ableiten, ohne zu splittern oder zu reiben.
- Sichtbarkeit und Reflektoren: Der ADAC betont die Bedeutung von Reflektoren und LED-Beleuchtung an Fahrradhelmen. Im Straßenverkehr kann die Sichtbarkeit im Dunkeln über Leben und Tod entscheiden.
- Belüftung: Gute Belüftung verbessert den Tragekomfort und sorgt dafür, dass Fahrradhelme gerne und häufig getragen werden, was mittelbar die Sicherheit erhöht.
- Gesamtqualität zum Preis: Teuer bedeutet nicht zwingend besser. Bei Stiftung Warentest hat in manchen Fällen ein günstiger Helm im Test ein Premium-Modell überholt.
Die Testergebnisse können sich von Jahr zu Jahr ändern, da neue Fahrradhelme auf den Markt kommen. Achte beim Kauf auf den Prüfzeitraum der veröffentlichten Testergebnisse und überprüfe, ob die Norm des jeweiligen Helms aktuell ist.
Test Fahrradhelm – die wichtigsten Sicherheitsfeatures
Fahrradhelme im Test zeigen, dass sich die Helm-Technologie in den letzten Jahren stark weiterentwickelt hat. Wenn du heute einen Helm kaufst, bekommst du deutlich mehr für dein Geld als noch vor fünf Jahren. Gleichzeitig gibt es große Unterschiede zwischen günstigen Einstiegsmodellen und hochwertigen Premium-Helmen. Diese Features sind in Puncto Sicherheit und Komfort relevant:
MIPS – Multi-Directional Impact Protection System
MIPS ist eines der bekanntesten Sicherheitssysteme für Fahrradhelme. Das System sorgt dafür, dass die Helmschale bei einem schiefen Aufprall leicht gleiten kann, anstatt die Rotationskraft direkt an den Schädel weiterzugeben. Rotationskräfte sind für viele Gehirnverletzungen verantwortlich. Genau hier setzt MIPS an. Ausführliche Informationen dazu findest du in unserem Artikel MIPS – das Fahrradhelmsystem für mehr Schutz.
RLS (Release Layer System)
RLS steht für Release Layer System – und ist eine Helm-Technologie, die von britischen Ingenieuren in London entwickelt wurde. Statt im Inneren des Helms Rotationskräfte zu mindern, setzt das Release Layer System außen an. Canyon ist der erste Fahrradhersteller, der diese Technologie in einem Serienhelm einsetzt. Der Canyon Deflectr Trail erreichte Platz 1 im Virginia Tech Helmet Rating, einem der angesehensten Helm-Bewertungssysteme weltweit.
Integrierte LED-Beleuchtung
Fahrradhelme – vor allem Stadthelme – werden vermehrt mit einem integrierten Rück- oder Frontlicht ausgestattet. Das erhöht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr enorm. Beim Fahrradhelm-Test 2026 gehören LED-Helme zum Standard in der Testsieger-Liga. Smarte Systeme sind in diesem Bereich ebenfalls vertreten. Neueste Modelle verfügen über Bewegungssensoren. Sie aktivieren beim Abbremsen automatisch ein rotes Bremslicht oder synchronisieren sich mit dem Rücklicht des Fahrrads.
Reflektoren
Ohne aktive Beleuchtung eignen sich gute Reflektoren an Helm und Kinnriemen dafür, die Sichtbarkeit zu verbessern. Der ADAC bewertet dieses Feature in seinen Tests besonders hoch.
Kopfumfang-Verstellsystem
Ein gutes Verstellsystem, das häufig als Drehrad oder Rollsystem am Hinterkopf angebracht ist, ermöglicht eine präzise Anpassung an den Kopfumfang. Sitzt der Helm optimal, kann er im Ernstfall seine volle Schutzwirkung entfalten.
Innovative Dämpfungsmaterialien
Der klassische EPS-Schaum (Styropor) ist seit Jahrzehnten das Standardmaterial im Helminneren. Er ist leicht und günstig, wirkt aber bei schrägen Stürzen wenig wirksam gegen gefährliche Rotationskräfte. Neuartige Materialien schließen diese Lücke.
WaveCel
WaveCel (exklusiv bei Bontrager/Trek) ist eine faltbare Zellstruktur aus geschichtetem Polyester, die bei einem Aufprall drei Phasen durchläuft. Zuerst verformen sich die Zellen seitlich, dann komprimieren sie sich, und schließlich gleiten sie. Damit absorbieren sie aktiv Linear- und Rotationskräfte und leiten diese vom Kopf weg. Einen Nachteil gibt es: Nach einem Sturz ist das Material zerstört und der Helm muss ersetzt werden.
Koroyd
Koroyd setzt auf eine Wabenstruktur aus thermisch verschweißten Polymer-Röhrchen. Bei einem Aufprall werden die Röhrchen zerknickt und nehmen die Energie auf. Der Vorteil: Da die Struktur zu 95 % aus Luft besteht, ist sie extrem leicht. Die offene Zellstruktur sorgt gleichzeitig für eine bessere Belüftung als herkömmlicher Schaum.
Beide Ansätze zeigen, dass moderner Helmschutz längst über simples Styropor hinausgegangen ist, wobei keines der Systeme einen absoluten Schutz garantieren kann. In unserem Magazin erfährst du außerdem, wie du dich zusätzlich mit einer Fahrradbrille schützt und welche Helme es für den MTB-Nachwuchs gibt.
Günstige vs. Premium-Helme – wo liegt der Unterschied?
Fahrradhelme für Erwachsene gibt es in den verschiedensten Preiskategorien.
Einstiegsmodelle ab ca. 30 bis 50 Euro erfüllen die Mindestanforderungen der europäischen Norm (DIN EN 1078) und bieten grundlegenden Kopfschutz. Für Gelegenheitsfahrende, die ab und zu eine kurze Strecke radeln, ist das häufig ausreichend.
Premium-Helme ab 100 Euro aufwärts rechtfertigen ihren Preis durch eine Reihe konkreter Vorteile beim Unfallschutz.
- Bessere Schutzwirkung: Hochwertige EPS-Schäume absorbieren Aufprallenergie effizienter. Viele Premium-Modelle verfügen über MIPS oder ein vergleichbares Rotationsschutz-System.
- Präzisere Passform: Teure Helme bieten ausgefeiltere Verstellsysteme, die den Helm millimetergenau an den Kopfumfang anpassen. Das verbessert den Komfort und die Schutzwirkung im Ernstfall.
- Bessere Belüftung: Mehr und größere Lüftungskanäle sowie optimierte Luftführung sorgen dafür, dass der Kopf bei langen Ausfahrten oder im Sommer angenehm kühl bleibt.
Hochwertigerer Kinnriemen: Stabile, weich gepolsterte Kinnriemen mit sicherem Verschluss halten den Helm bei einem Sturz zuverlässig in Position. - Längere Haltbarkeit: Robustere Außenschalen und bessere Materialien machen Premium-Helme widerstandsfähiger gegen Alltagsbelastungen.
- Extras wie LED und Reflektoren: Integrierte Beleuchtung und Reflektoren fehlen häufig bei Einstiegsmodellen. Bei hochwertigen Stadthelmen dagegen gehören sie zum Standard.
Schadstoff Belastung: In einem aktuellen Fahrradhelm-Test fielen alle geprüften Helme beim Schadstoffcheck positiv auf. Keiner enthielt erhöhte Konzentrationen bedenklicher Stoffe. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Vor allem bei günstigen Importen aus Fernost wurden in der Vergangenheit vereinzelt Probleme festgestellt.
Fährst du nur gelegentlich Rad, ist ein günstiger Fahrradhelm oftmals ausreichend. Hauptsache, er sitzt richtig und trägt das EN-1078-Prüfzeichen. Pendelst du täglich mit dem Rad, bist sportlich unterwegs oder fährst ein E-Bike, investiere lieber mehr. Ein Helm für 80 bis 150 Euro bietet hier das beste Verhältnis aus Schutz, Komfort und Langlebigkeit.
Fahrradhelm Damen Testsieger – empfehlenswerte Modelle
Bei den Fahrradhelmen gibt es Unterschiede zwischen den Modellen für Frauen und Männer. Frauen haben im Schnitt einen anderen Kopfumfang und eine andere Kopfform als Männer. Das beeinflusst den Sitz und damit die Schutzwirkung des Helms. Hier gibt es zwei grundlegende Optionen:
Damenspezifische Helme
Ausgesuchte Hersteller bieten Damenhelme an. Diese sind auf kleinere Kopfumfänge und weibliche Proportionen abgestimmt. Häufig werden zusätzlich schöne Farbvarianten und Designs angeboten. Marken wie ABUS, Casco und uvex haben starke Damen-Linien im Sortiment.
Unisex-Helme – gute Alternative
Viele hochwertige Unisex-Helme bieten einen breiten Verstellbereich, der kleinere Kopfumfänge abdeckt. Ob ein Unisex- oder Damenhelm besser passt, hängt weniger vom Label ab als vom tatsächlichen Sitz am Kopf. Probetragen ist angesagt.
Aktuelle Empfehlungen für Damen Fahrradhelme im Test für Damen
In den aktuellsten Test zum Thema Fahrradhelm für Damen konnten folgende Modelle überzeugen:
- ABUS Yadd-I ACE: Eleganter Cityhelm mit MIPS-ähnlichem System, hervorragendem Tragekomfort und LED-Rücklicht. Ideal für tägliche Pendelstrecken und E-Bike-Fahrerinnen.
- uvex city i-vo MIPS: Schlankes Design, sehr gute Passform und MIPS-Schutz. Der Helm ist beliebt bei Stadtfahrerinnen, die Komfort und Sicherheit vereinen wollen.
- Casco Speedster TC Plus: Leichter Rennradhelm für Sportbegeisterte, aerodynamisch, gut belüftet und mit solidem Aufprallschutz.
- KED Meggy II Trend: Beliebter Allround-Helm in zahlreichen Farbvarianten, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und angenehmem Tragekomfort.
Beim Fahrradhelm-Kauf gilt: Lies die Bewertungen, vergleiche den Kopfumfang mit den Herstellerangaben und teste wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel.
Sicher unterwegs – Mit der richtigen Ausrüstung!
Erfahre, wie du mit passendem Zubehör und der richtigen Ausrüstung deine Sicherheit auf der Straße und in der Dunkelheit erhöhen kannst.
- Reflektoren und Licht
- Robuste Reifen und Bremsen
- Sicher fahren mit der richtigen Ausrüstung
Bester Fahrradhelm – welche Modelle überzeugen?
Der Markt bietet eine riesige Auswahl an Modellen. Fahrradhelme für Erwachsene gibt es vom günstigen Alltagshelm bis zum technisch hochentwickelten Topmodell. Wir geben dir eine Übersicht nach Einsatzbereich.
Testsieger Stadt- und Alltagshelme
- ABUS Urban-I 3.0 LED: Der Helm gilt als Klassiker für den Stadtverkehr. Er überzeugt durch sein integriertes LED-Rücklicht, eine solide Passform und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der ABUS Urban ist eines der meistverkauften Modelle in Deutschland.
- uvex city i-vo MIPS: Dieser Fahrradhelm für Erwachsene ist Testsieger bei Stiftung Warentest in der Stadthelm-Kategorie. Er verfügt über eine sehr gute Schutzwirkung, das MIPS-System und bietet einen angenehmen Tragekomfort.
- KED Companion: Hierbei handelt es sich um einen modernen Alltagshelm mit ansprechendem Design, gutem Verstellsystem und durchdachter Belüftung.
Testsieger MTB-Helme
- Lazer Jackal MIPS: Dieses Modell ist ein ausgezeichneter Mountainbike-Helm mit MIPS, tief gezogenem Hinterkopfschutz und verstellbarem Visier. Er wurde im MTB-Testbereich mit "sehr gut" bewertet.
- ABUS MountK ACE: Der robuste MTB-Helm mit gutem Kopfschutz, komfortablem Kinnriemen und ausgeprägtem Belüftungssystem erfreut sich guter Kundenbewertungen. Er gilt als ein hochwertiger und leichter Helm, in dem viele bewährte Technologien aus dem Profisport stecken.
Testsieger Rennradhelme
- uvex race 9 MIPS: Der extrem leichte Rennradhelm punktet mit MIPS, aerodynamischer Formgebung und extra großen Belüftungsöffnungen. Damit bewahrt der Helm auf schweißtreibenden Touren einen kühlen Kopf.
- Lazer Vento KinetiCore: Lazer nutzt bei diesem Helm statt MIPS das eigene KinetiCore-System. Es bietet sehr gute Schutzwirkung bei minimalem Gewicht.
Preis-Leistungs-Sieger
- Fischer Urban Plus: Laut Stiftung Warentest ist dieses Modell einer der besten Helme im Einstiegsbereich mit solider Schutzwirkung zu einem günstigen Preis.
- Alpina Haga LED: Der komfortable Stadthelm mit integriertem LED-Licht und gutem Verstellsystem bietet ein gutes Verhältnis aus Preis, Komfort und Sicherheit.
Fahrradhelm Testsieger für Nachhaltigkeit
Uvex Urban Planet LED: Dieser Helm ist von Beginn an auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Im Test konnte er sich unter mehr als 50 Modellen den ersten Platz sichern. Als Unisex Helm eignet er sich für Männer und Frauen, die Wert auf erhöhte Sicherheit und Nachhaltigkeit legen.
Wie finde ich den richtigen Fahrradhelm?
Mit dieser großen Auswahl an Modellen auf dem Markt fällt die Wahl nicht leicht. Möchtest du in Zukunft einen für dich perfekt passenden Fahrradhelm tragen, beachte folgende Tipps:
- Zeitpunkt: Der beste Zeitpunkt, um einen neuen Fahrradhelm zu kaufen, ist das Frühjahr (Februar bis April). Dann präsentiert der Fachhandel seine neue Saisonware. Im Spätsommer/Herbst (August bis Oktober) lohnt es sich, nach Auslaufmodellen zu schauen, die häufig stark reduziert werden.
- Kopfumfang messen: Miss deinen Kopfumfang mit einem Maßband auf Höhe der Stirn und wähle die Helmgröße entsprechend. Hilfreiche Tipps dazu findest du in unserem Artikel zur richtigen Fahrradhelm-Größe.
- Einsatzbereich bestimmen: Alltagsfahrer brauchen andere Features als MTB-Sportler oder Rennradfahrer.
- Gute Luftzirkulation: Gerade in der warmen Jahreszeit ist eine angenehme Innenschale mit guter Belüftung wichtig, damit der Helm gerne getragen wird.
- Passform testen: Der Helm sollte stramm sitzen, ohne zu drücken. Zwei Finger müssen zwischen Kinnriemen und Kinn passen.
- Ausstattung prüfen: MIPS, Reflektoren und Beleuchtung am Fahrradhelm sind keine optionalen Extras, sondern wichtige Kaufkriterien. Sie bieten im Straßenverkehr und im Falle einer Sturzes den besseren Schutz.
Preisrahmen festlegen: Günstige Modelle sind nicht automatisch schlechter. Für Vielfahrende lohnt sich dennoch die Investition in ein hochwertiges Modell.
Wann sollte ein Fahrradhelm ersetzt werden?
Tausche deinen Fahrradhelm aus, wenn folgende Dinge zutreffen:
- Nach jedem Sturz mit Kopfaufprall, auch wenn der Helm äußerlich unbeschädigt wirkt. Im Inneren kann der EPS-Schaum gebrochen sein, die Schutzwirkung ist dann nicht mehr gegeben.
- Nach spätestens 5–7 Jahren, da Materialien altern und die Kunststoffe brüchig werden.
- Wenn der Helm nicht mehr perfekt sitzt oder Teile wie Kinnriemen oder Verschluss defekt sind.
Tipp:
Versichere dich, dass dein Fahrrad insgesamt verkehrssicher ist. Was dazu gehört, erklären wir in unserem Artikel zum Thema verkehrssicheres Fahrrad.
Sicherheit beim Fahrradfahren – warum Schutz mehr als nur der Helm ist
Ein guter Fahrradhelm ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Zur Sicherheit beim Radfahren gehört allerdings mehr. Willst du gefahrlos mit dem Bike unterwegs sein, beachte zusätzlich folgende Faktoren.
Sichtbarkeit im Straßenverkehr
Speziell bei Dunkelheit und Dämmerung ist die Sichtbarkeit entscheidend. Helm mit Reflektoren oder LED, helle Kleidung und eine funktionierende Beleuchtung am Fahrrad sind Pflicht.
Falthelme für unterwegs
Wer viel mit dem ÖPNV kombiniert fährt oder seinen Helm platzsparend verstauen möchte, findet in unserem Artikel zu Falthelmen eine praktische Alternative.
Hinweis für Österreich
In Österreich gilt seit 2011 eine Helmpflicht für Kinder bis 12 Jahre. Eine allgemeine Helmpflicht für Erwachsene besteht dort ebenfalls nicht. Die gültigen Normen und Sicherheitsstandards für Fahrradhelme sind in Österreich mit den europäischen Vorgaben (EN 1078, NTA 8776 für E-Bike-Helme) identisch.
Fahrradversicherung als zusätzlicher Schutz
Neben dem Kopfschutz ist das Fahrrad ebenfalls schützenswert. Ob bei Diebstahl, Unfall oder Verschleiß: Mit einer passenden Fahrradversicherung von linexo bist du rundherum abgesichert.
Fazit – Fahrradhelm Test und Kaufberatung
Der Fahrradhelm-Test zeigt es eindeutig: Ein Helm gehört zwingend zur Sicherheitsausrüstung auf dem Fahrrad. Welches Modell am besten zu dir passt, hängt von deinem Einsatzbereich, deinem Kopfumfang und deinem Budget ab. Beim Helmkauf geht Sicherheit vor Design. Ausschließlich ein richtig sitzender, normgerechter Helm schützt zuverlässig. Extras wie MIPS, LED und Reflektoren erhöhen die Sicherheit zusätzlich und nach spätestens 5–7 Jahren oder einem Sturz wird der Helm ersetzt. Der wichtigste Punkt ist: Jeder Helm ist besser als keiner.
Häufige Fragen zum Fahrradhelm Test
Welcher Fahrradhelm ist Testsieger 2026?
Je nach Kategorie gibt es verschiedene Testsieger. Bei Stadthelmen überzeugen Modelle von uvex und ABUS regelmäßig in Tests von Stiftung Warentest und ADAC. Im Rennradbereich punkten Helme von Lazer und uvex mit MIPS-System. Preis-Leistungs-Tipp: der Fischer Urban Plus.
Was kostet ein vernünftiger Fahrradhelm?
Ein vernünftiger Fahrradhelm kostet zwischen 50 und 100 Euro. In diesem Preisbereich bekommst du eine solide Schutzwirkung, eine gute Passform und häufig Features wie MIPS oder Reflektoren.
Welches ist der beste E-Bike-Helm?
Der beste E-Bike-Helm ist ein Modell mit NTA-8776-Zertifizierung, die speziell auf die höheren Geschwindigkeiten und Aufprallkräfte von E-Bikes ausgelegt ist. Empfehlenswert sind der uvex city i-vo MIPS und der ABUS Urban-I 3.0 LED. Beide bieten guten Unfallschutz, integrierte Beleuchtung und hohen Tragekomfort.
Welche Helmmarke ist die beste?
Die besten Fahrradhelm-Marken laut Stiftung Warentest und ADAC sind uvex, ABUS, Lazer und KED. uvex überzeugt regelmäßig mit sehr guter Schutzwirkung und MIPS-Technologie, ABUS punktet mit breiter Modellvielfalt und solider Verarbeitung.





