Welches E-Bike passt zu mir und worauf muss ich achten? aerogondo - stock.adobe.com

Welches E-Bike passt zu mir? Alle Modelle im Blick

Ich zeige dir in diesem Artikel, worauf du bei der Wahl eines Pedelecs achten musst und biete eine ausführliche Übersicht über E-Bike-Antriebe & -Arten.

  • 5 Min.
  • 02/02/2022 - 10:31
  • Lena von linexo
  • Auf einen Blick

Die Nachfrage nach E-Bikes steigt kontinuierlich. Anfang 2021 waren laut Statistischem Bundesamt bereits mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland mit einem Pedelec unterwegs – und die Verkaufszahlen steigen weiter. E-Bikes ermöglichen es, Sport zu treiben, ohne den Körper zu überlasten, und tragen zur Schonung der Umwelt bei, indem sie Autofahrten ersetzen. Doch Käufer stehen vor der Frage: Welches E-Bike passt zu mir? Die Suche nach dem richtigen Modell, das perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist, ist nicht immer einfach. Um den passenden E-Bike Typ zu finden, müssen verschiedene Kriterien berücksichtigt werden. Wir geben Ihnen einen Überblick darüber, worauf Sie bei der Wahl eines Pedelecs achten sollten und stellen Ihnen ausführlich die verschiedenen E-Bike Antriebe, Arten und mehr vor. So können Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen.

Welches E-Bike passt zu mir? So findest du es heraus!

Welches E-Bike zu dir passt, hängt immer von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Denn der Grund, warum man sich ein E-Bike kauft, kann von Person zu Person komplett unterschiedlich sein. Deshalb sollte die Wahl eines E-Bikes immer von folgenden Faktoren abhängig sein:

  1. Dem Einsatzgebiet
  2. Den individuellen Anforderungen

Überlege dir also am besten schon vor dem Kauf, wofür du das Pedelec nutzen möchtest, und welche Anforderungen es erfüllen muss. Hierbei können folgende Fragen weiterhelfen:

  • Das Einsatzgebiet: Möchtest du das E-Bike überwiegend in der Stadt oder auch Offroad auf Wäldern und Wiesen nutzen?
  • Die Akkukapazität: Wie viele Kilometer möchtest du mit nur einer Akkuladung fahren können? Fährst du längere Touren oder eher kurze Strecken?
  • Der Antrieb: Wie stark sollte der Antrieb deines E-Bikes sein? Nutzt du dein Pedelec auch sportlich oder nur für den Weg zur Arbeit?
  • Das Gewicht: Hast du die Möglichkeit, dein E-Bike direkt bei dir im Keller, der Garage oder im Hausflur unterzustellen, oder musst du es eventuell mehrere Stockwerke hochtragen? Wie viel Gewicht kannst und möchtest du tragen?

Unser Tipp: Mittlerweile gibt es das passende E-Bike für jeden Einsatzzweck, daher wirst du mit den richtigen Fahrrad Lifehacks sicherlich ein passendes Modell finden. Dennoch solltest du beachten, dass die meisten E-Bikes ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h durch eigene Muskelkraft unterstützt werden müssen. Denn bei höheren Geschwindigkeiten unterstützt der eingebaute Elektromotor nicht mehr. Wer regelmäßig höhere Geschwindigkeiten erreicht, sollte sich also überlegen, ob der Kauf eines E-Bike mit einem Antrieb von bis zu 45 km/h sinnvoll ist.

Das Einsatzgebiet: City E-Bike oder E-Mountainbike?

Das Einsatzgebiet ist ebenso entscheidend bei der Wahl der richtigen E-Bike Art. Sobald du weißt, an welchen Orten dein E-Bike zum Einsatz kommt, kannst du den E-Bike Typ schon enorm eingrenzen. Denn wer sein Bike überwiegend auf Wald- und Wiesenwegen nutzen möchte, ist mit einem zulassungspflichtigen E-Bike schlecht beraten. Sogenannte S-Pedelecs gelten nämlich offiziell als Kraftfahrzeuge und dürfen die meisten Feld- und Waldwege gar nicht befahren. Somit kommt diese E-Bike Art für eine Nutzung in ländlichen Gebieten und in der Freizeit schon einmal nicht in Frage. Wer dagegen ein E-Bike für seinen täglichen Fahrtweg zur Arbeit sucht, ist mit einem S-Pedelec gut beraten. Der Unterschied: Ein S-Pedelec ist zulassungspflichtig und erreicht bis zu 45 km/h. Man spricht hier auch oft vom City E-Bike. Reguläre E-Bikes sind dagegen zulassungsfrei und haben einen E-Bike Antrieb von bis zu 25 km/h. Ideal für Offroad-Touren ist beispielsweise ein E-Mountainbike. Wer sein Elektrofahrzeug sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gebieten nutzen möchte, sollte sich nach einem Cross E-Bike umschauen.

Die Akku-Kapazität: Welche Akku-Kapazität benötige ich?

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Akku-Kapazität. Wer beispielsweise nur kurze Strecken zur Arbeit oder zum Einkaufen tätigt, und die Möglichkeit hat, sein E-Bike dazwischen immer aufzuladen, kommt auch mit einer kleinen Akku-Kapazität zurecht. In der Regel liegt die Akkuleistung zwischen 400 und 600 Wattstunden. Dabei gilt: Je höher die Akkukapazität, desto schwerer das Gewicht des Akkus. Wer also keine langen Touren fährt, sollte auf einen allzu großen Akku eher verzichten. Wer dagegen ausgiebig unterwegs ist, sollte auf einen Akku mit einer Kapazität von mindestens 500 Wattstunden setzen.

linexo Versicherungsschutz
  • Ausgezeichnet

Testsieger 2024: linexo!

Vom Focus als die beste E-Bike Versicherung 2024 ausgezeichnet: Kundenservice, Produktangebot, Preis-Leistungs-Verhältnis und Kundenkommunikation glänzten mit der Note „Sehr gut“ gegenüber anderen Anbietern.

  • Neue und gebrauchte Fahrräder & E-Bikes
  • Schneller Service im Schadenfall
  • Mehrfach ausgezeichnet
Welches E-Bike passt zu mir? luca pb - stock.adobe.com

Der Antrieb: E-Bike mit Front-, Heck- oder Mittelmotor?

Wenn man vom E-Bike Antrieb spricht, ist damit die Kombination aus Motor, Akku, Bedienung und Bildschirm gemeint. Dabei ist der Motor der wohl wichtigste Faktor. Grundsätzlich gilt: Je größer die Beanspruchung des Elektrofahrrads, desto stärker sollte der Motor sein. Gerade wer regelmäßig schweres Gepäck transportiert oder viel im Gelände unterwegs ist, sollte auf einen leistungsfähigen Motor setzen. Dabei hast du die Wahl aus folgenden E-Bike Antrieben:

  • E-Bikes mit Frontmotor
  • E-Bikes mit Heckmotor
  • E-Bikes mit Mittelmotor

Selbstverständlich schlägt sich die Motorleistung sowie die Ausstattung von Bedienung und Display auch im Preis nieder. Deshalb solltest du hier genau abwägen, welcher Antrieb für dich sinnvoll ist und bei welchem E-Bike Typ das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis gegeben ist.

Das Gewicht: Wie schwer darf ein E-Bike sein?

E-Bikes sind eine echte Alternative zum Auto und normalen Fahrrädern. Auf Grund des Motors und des eingebauten Akkus wiegen sie aber deutlich mehr als normale Fahrräder. In der Regel kann man von einem Mehrgewicht von etwa sechs bis acht Kilogramm ausgehen. Gerade ältere Menschen oder Personen, die nicht stark tragen können oder möchten, sollten sich also gut überlegen, wie schwer ihr E-Bike sein darf. Dasselbe gilt für Personen, die ihr Pedelec nach jeder Tour mehrere Stockwerke hochtragen müssen und keinen geeigneten Stellplatz im Erdgeschoss haben.

Wichtig: E-Bikes mit geringerem Gewicht haben meist auch weniger Motorstärke und eine geringere Akku-Kapazität. Somit solltest du immer genau abwägen, was dir wirklich wichtig ist. Wer dagegen ein leichtes E-Bike mit starkem Motor und exzellenter Akkuleistung sucht, hat die Möglichkeit zu einem E-Bike mit Carbon-Rahmen zu greifen. Allerdings sind solche E-Bike Typen enorm hochpreisig.